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Plattwürmer (Plathelminthes) entwickeln sich in einem Generationswechsel mit Wirtswechsel. Aus dem Ei schlüpfen die so genannten Miracidien, eine meist einfache Larvengeneration, die bewimpert ist und einen Wirt benötigt, in dem sie sich asexuell vermehren und in die nächste Larvengeneration, die weiter entwickelten Cercarien umwandeln können.
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Miracidium und Cercarie von
Schistosoma mansoni. Quelle: Universität Bielefeld. |
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Die Cercarien ähneln meist bereits dem erwachsenen Stadium des Wurmes und stellen vor allem ein Verbreitungsstadium dar, das den Zwischenwirt verlässt und entweder als Überdauerungsstadium (Cyste) oder als selbst bewegliche Form auf die Möglichkeit wartet, einen passenden Endwirt infizieren zu können.
In diesem, meist einem Säugetier, findet die Entwicklung der Cercarie zum fertigen Wurm und die anschließende sexuelle Fortpflanzung und Eiablage statt. Die Eier werden vom Endwirt ausgeschieden und so verbreitet.
Zu den parasitischen Plattwürmern, die Schnecken als Zwischenwirt nutzen, zählen zum Beispiel der große (Fasciola hepatica) und kleine Leberegel (Dicrocoelium lanceolatum), der Pärchenegel (Schistosoma mansoni, Erreger der Bilharziose), sowie der Saugwurm Leucochloridium paradoxum, der Bernsteinschnecken befällt.